Kostenlose Einzelberatungen

Warum sollen wir uns für eine Einzelberatung bewerben?

BEISPIELFALL

Ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Deutschland, engagiert sich in der Jugendarbeit und ist nur auf das Engagement von ehrenamtlichen Helfern angewiesen.

Problemstellung:

Durch die ehrenamtlichen Strukturen im Verein, benötigt der Vorstand, insbesondere der Schatzmeister, Hilfe beim Aufbau eines strukturierten Finanzplanes und bei der Erstellung der Jahresbilanz. Hier hat der Verein besondere Schwierigkeiten bei der Buchung und der damit zusammenhängenden Unterscheidung von Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Sponsorengeldern.

Ablauf und Ziel der Beratung:

Nach dem Einreichen aller für die Bewerbung relevanten Unterlagen, wurde diese vom Projektteam der Initiative Transparenz-leicht-gemacht geprüft und nach deren erfolgreicher Prüfung an einen Wirtschaftsprüfer in der Nähe des Vereins übergeben. Der Wirtschaftsprüfer hat sich daraufhin bei diesem Verein telefonisch gemeldet und einen Termin vereinbart.

Im persönlichen Beratungstermin mit dem Wirtschaftsprüfer waren Schatzmeister und erster Vorstand des Vereins anwesend. Der Wirtschaftsprüfer, der sich zuvor intensiv mit den eingereichten Unterlagen des Vereins beschäftigt hat, konnte auf deren Problemstellung genau eingehen. So wurden in diesem Beratungsgespräch die grundlegenden und wichtigen Informationen aufgelistet, die in einem Finanzplan und später im Finanzbericht zu finden sein müssen. Auch ging der Wirtschaftsprüfer auf die grundlegenden Unterscheidungen von Spendengeldern, Mitgliedsbeiträgen und Sponsorengeldern ein.

Ziel der Beratung war es, dem engagierten Team des Vereins eine grundlegende Basis und ein besseres Verständnis für das Thema Finanzen in der Vereinsarbeit zu geben.

Fazit der Einzelberatung:

Als fachfremde und ehrenamtlich Engagierte stießen die Vereinsakteure bei Ihrer Arbeit oft an ihre Grenzen. Durch die Beratung konnten erste Grundlagen für den weiteren Aufbau von transparenten Strukturen im Finanzbereich des Vereins gesetzt werden.


Wie melden wir uns an?

Kostenlose* Einzelberatung mit einem Wirtschaftsprüfer (*bis zu sieben (7) Stunden)

Für eine Einzelberatung kann sich bei uns jede gemeinnützige Organisation bewerben. Wichtig ist, dass ihr gemeinnützig seid, schon eine Satzung aufweisen könnt und in einem Register zu finden seid.

Wenn diese Punkte erfüllt sind, müsst ihr nur folgendes bei der Bewerbung beachten bzw. folgende Dokumente an uns senden:

  • Unterschriebenes & ausgefülltes Anmeldeformular
  • Formulierung der Problemstellung zur Beratungsleistung (kurz auf DIN A4-Seite)
  • aktueller Freistellungsbescheid
  • aktuelle Satzung bzw. Gesellschaftervertrag
  • aktueller und vollständiger Registerauszug (Handels-, Vereins- und Stiftungsregister)
  • aktuelle Vertretungsbescheinigung (bei einer Stiftung)
  • aktueller Jahresbericht, bestehend aus Tätigkeits-, Projekt- und Finanzbericht (soweit vorhanden)
  • aktuelle Einnahmen-Ausgaben-Rechnung bzw. Jahresabschluss (soweit vorhanden)

Download Anmeldeformular

Dann sendet die Unterlagen eingescannt im pdf-Format an kontakt@transparenz-leicht-gemacht.de

Wichtig! Das Anmeldeformular muss im Original spätestens bei der Beratung dem Berater vorliegen.

Ihr könnt das Anmeldeformular aber auch unterschrieben im Vorfeld  per Post an unsere Geschäftsstelle senden:

Deutscher Spendenrat e.V.
Projekt Transparenz-leicht-gemacht
Fabeckstraße 55
14195 Berlin

Die Vertraulichkeit eurer Angaben ist uns ein besonderes Anliegen. Wir werden diese daher sorgfältig und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz verarbeiten und nutzen und nicht ohne eure Zustimmung an Dritte weitergeben.

Die Gesamtberatungsdauer umfasst eine Dauer von maximal bis zu sieben (7) Zeitstunden. Für die zu beratende Organisation fällt kein Honorar für die Tätigkeit des Beraters im Rahmen dieses Projekts (3. Säule) an. Ein Rechtsanspruch auf eine geförderte Beratung besteht nicht. Eine mehrfache Inanspruchnahme der geförderten Beratung ist ausgeschlossen. Weder für die zu beratende Organisation noch für den Berater besteht eine Verpflichtung, die Beratung fortzuführen, nachdem der vorstehend genannte Beratungsumfang ausgeschöpft ist.


Kann jede Organisation eine Beratung bekommen?

Es kann eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Beratungsleistung nur in Anspruch nehmen, wer keine Mitgliedsorganisation des Deutschen Spendenrates e.V. ist, wer sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung im Rahmen des Grundgesetzes verpflichtet sieht und wer als Organisation gemäß §§ 51-68 AO als steuerbegünstigt anerkannt worden ist, d.h. im Sinne der AO gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dient.

Im Falle von erhöhten Anfragen, bitten wir Sie schon jetzt um Ihr Verständnis, dass nicht jede Organisation berücksichtigt werden kann. Wir versuchen jedoch alle Anfragen zu beantworten. Die Ablehnung einer geförderten Einzelberatung richtet sich nach der Erfüllung der Anforderungen und der Kapazitäten der bereitstehenden Berater. Ein Rechtsanspruch auf eine geförderte Beratung besteht nicht. Es werden keine Mehrfachberatungen angeboten.


Wer berät?

Die auf das Gemeinnützigkeitsrecht spezialisierten Wirtschaftsprüfer aus dem ehrenamtlichen Wirtschaftsprüferausschuss im Deutschen Spendenrat e.V. mit ihren angeschlossenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Jedoch ist vor der Inanspruchnahme der kostenlosen Beratungsleistung ein separater Vertrag zwischen der zu beratenden Organisation und dem jeweiligen Wirtschaftsprüfer abzuschließen (Mustervertrag WP mit zu beratender Organisation). In der Regel findet nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen die Beratung mündlich, insbesondere durch einen Beratungstermin auch Vor-Ort und per E-Mail statt. Die Gesamtberatungsdauer umfasst eine Dauer von maximal bis zu sieben (7) Zeitstunden. Ein Rechtsanspruch auf eine geförderte Beratung besteht nicht. Eine mehrfache Inanspruchnahme der geförderten Beratung ist ausgeschlossen. Weder für die zu beratende Organisation noch für den Berater besteht eine Verpflichtung, die Beratung fortzuführen, nachdem der vorstehend genannte Beratungsumfang ausgeschöpft ist. Ein Rechtsanspruch auf Zuteilung zu einem bestimmten Wirtschaftsprüfer/in bzw. zu einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft besteht nicht. Die Zuordnung obliegt allein dem Deutschen Spendenrat e.V.

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